Wintersemester 2011/ 2012


Die Weiße Rose – Eine Ikone des Widerstandes.
Zur medialen Vermittlung und Präsentation der Gruppe und ihres Widerstands.

 

Dr. Robert Sigel

Donnerstag, 17.00 - 19.00 Uhr, Historicum, Raum 202 17:00 bis 19:00 c.t.
20.10.2011 bis 09.02.2012 Amalienstr. 52 (K) - 202

 


Als aktive Widerstandsgruppe existierte die Weiße Rose nur von Juni 1942 bis Februar 1943, in dieser Zeit verbreitete sie sechs Flugblätter und beschriftete ab Februar 1943 in nächtlichen Aktionen auch Gebäude in München mit Parolen wie "Nieder mit Hitler”, "Hitler Massenmörder” und "Freiheit”. Am 18. Februar wurden die Geschwister Scholl bei der Verteilung von Flugblättern in der Ludwig-Maximilians-Universität entdeckt und verhaftet, der Kern der Gruppe wurde zum Tode verurteilt und hingerichtet.

In der Bundesrepublik wurde die Weiße Rose zur bekanntesten Gruppe des deutschen Widerstandes. Es gibt Theaterstücke, Filme, Denkmäler, Ausstellungen, eine Oper und Publikationen, welche den Widerstand der Weißen Rose thematisieren. Zahlreiche Plätze und Straßen sowie eine noch stets wachsende Zahl von Schulen sind nach ihren Mitgliedern benannt. Die Darstellung der Gruppe und ihres Widerstands in diesen unterschiedlichen medialen Formen der Präsentation und Vermittlung soll in der Übung analysiert werden, dabei liegt auch ein Schwerpunkt auf der DenkStätte Weiße Rose in der LMU.

Exkursionen innerhalb Münchens und evtl. zur Ulmer Denkstätte Weiße Rose sind vorgesehen.